Die Wunderwelt der Steine im Stift Admont, Steiermark, Österreich

Mittwoch  03. November 2021  18:15

Mag. Wolfgang Riedl

Online Vortrag!

Zur Teilnahme bitte email an: freundeskreis-geologie@web.de senden. Sie erhalten dann rechtzeitig einen Link zugeschickt.

 

Du bist der Fels (griechisch: petra) und auf diesem werde ich meine Kirche bauen (Mt. 16,19).

Das Benediktinerkloster im Stift Admont blickt auf eine über neunhundertjährige wechselvolle Geschichte zurück die in der Architektur mit unterschiedlichen Stilrichtungen dokumentiert ist.

In der Baugeschichte kamen unterschiedliche Gesteine zum Einsatz. Der Steindolmetscher Wolfgang Riedl entführt Sie in die Baugeschichte des Stiftes und in die Erdgeschichte der Materialien. Tauchen Sie ein in eine Wunderwelt der Steine und lernen Sie dabei den typischen „Admonter“ Baustein kennen.

Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. (Der erste Brief des Petrus, Kapitel 2,4)

 

 

 

Für Glas oder Microchips: Quarzlagerstätten im Bayerischen Wald

Tages Exkursion

17. Juli 2021

Bitte Corona Impfausweis oder Testausweis mitbringen !!

Busfahrt ab München FriedenStraße beim Ostbahnhof ab 7:30

Anmeldung bitte unter Email „freundeskreis-geologie@web.de

Preis: 45,00€ pro Person ohne Verpflegung. Wir werden Mittags ein Gasthaus aufsuchen, daher ist die Mitnahme von Verpflegung nicht notwendig.

Für Glas oder Microchips: Quarzlagerstätten im Bayerischen Wald

Leitung: Michael Schmidt M.A.

Quarz ist nicht gleich Quarz. Im Bayerischen Wald wird der in „rauen Mengen“ verfügbare hydrothermale Quarz der Pfahl-Störung für die heutige Silizium-Industrie abgebaut. Für die historische Glasherstellung dagegen war lediglich der punktuell auftretende Pegmatit-Quarz geeignet – das vor allem wegen seines hohen Reinheitsgrades. Wo liegen die Unterschiede zwischen diesen Lagerstätten-Typen? Schließlich sind beide „Quarz-Arten“ Produkte von großtektonischen Vorgängen, die vor über 300 Millionen Jahren zur Bildung des Superkontinents Pangaea führten.

Programm unter: Tages Exkursion Bayrischer Pfahl

Gesäuse 2021

Klosterbibliothek Admont

Exkursion in den Nationalpark „Gesäuse“ in der Steiermark

vom 01.  -04. Oktober  2021

Wegen der Corona Pandemie ist zum Schutz aller Teilnehmer ein Nachweis der vollständigen Impfung zwingend erforderlich.

Die Exkursion wird vor Ort von Mag. Wolfgang Riedl fachmännisch begleitet.

Preis pro Person 495,– € im Doppelzimmer; 515,– € im Einzelzimmer.

Der Preis beinhaltet Busfahrt, Übernachtuung Frühstück und Halbpension.

Busfahrt von München nach Admont, Besuch der weltbekannten Stiftskirche, Fahrt mit dem Hauly auf den Erzberg, Besuch von: der Gipskristallhöhle (Kraus Höhle) Kupferbergwerk Paradeisstollen, Radwerk im Emstal (ehemalige Eisenverhüttung), Geodorf Gams, Kläfferquelle der Wasserversorgung Wiens.

Der Schatz im Tropfsteinwald

Mittwoch  06. Oktober 2021  18:15

Online Vortrag!

Zur Teilnahme bitte email an: freundeskreis-geologie@web.de senden. Sie erhalten dann rechtzeitig den Link zugesandt.

Frau Prof. Dr. Nele Meckler

Natürliche Datenlogger im Untergrund: Stalagmiten als Klimazeugen

Erkenntnisse der Klimaforschung aus einer Tropfsteinhöhle auf der Insel Borneo.

Stalagmiten wachsen weitgehend ungestört über viele zehntausende von Jahren im Untergrund. Dabei fungieren sie als passive Zeugen der Klimageschichte, indem Zusammensetzung und Eigenschaften die Klimabedingungen ausserhalb der Höhle widerspiegeln. In diesem Vortrag werde ich am Beispiel unserer Arbeit im malaysischen Borneo erklären, wie wir Temperatur und Niederschlagsänderungen aus den Tropfsteinen ablesen können, und was wir dabei bislang über das Klima der Tropen während der Eiszeitzyklen des Spätquartärs lernen konnten. 

Gesäuse 2020

Steyrischer Erzberg

Exkursion in den Nationalpark „Gesäuse“ in der Steiermark

vom 07.  – 10. August 2020

Die Exkursion wurde vor Ort von Mag. Wolfgang Riedl fachmännisch begleitet.

Busfahrt von München nach Admont, Besuch der weltbekannten Stiftskirche, Fahrt mit dem Hauly auf den Erzberg, Besuch von: der Gipskristallhöhle (Kraus Höhle) Kupferbergwerk Paradeisstollen, Radwerk im Emstal, Geodorf Gams, Kläfferquelle der Wasserversorgung Wiens.

Leider konnten zu diesem Termin nicht alle Interessierten teilnehmen. Wir haben uns daher entschlossen diese Exkursion noch einmal anzubieten.

Als Termin ist der 01 – 04. Oktober 2021 vorgesehen. Siehe auch unter Exkursionen Vorschau

 

 

Die Folgen eines drastischen Meeresspiegelanstiegs vor 23 Millionen Jahren im Alpenvorland

Mittwoch  01.12.2021      18:15

Online Vortrag!

Zur Teilnahme bitte email an: freundeskreis-geologie@web.de senden. Sie erhalten dann rechtzeitig den Link zugesandt.

Hofmayer, Felix MSc

Paläontologe (Landesaufnahme, Geologische Bundesanstalt)

Das Alpenvorland wird geologisch der Molassezone zugeordnet und wird als Nordalpines Vorlandbecken bezeichnet. In diesem Becken lagerten sich im Paläogen und Neogen die sogenannten Molassesedimente ab. Es handelt sich dabei um Meeressedimente und Flusssedimente, die aus den Alpen, der Fränkischen Alb und der Böhmischen Masse abtransportiert wurden. Während des Oligozäns vor etwa 23 Millionen Jahren war die Westhälfte des Beckens Festland mit riesigen Flusssystemen, die nach Osten entwässern. Die Osthälfte, die bis nach Niederösterreich reicht war jedoch von einem Meer bedeckt. Dieses Meer stieg um etwa 200 Meter an, was zahlreiche Veränderungen bewirkte. Vor Allem die Lebewesen in diesem Meer wurden davon beeinflusst und passten sich den Bedingungen an. In Oberösterreich nahe bei Linz befindet sich ein Aufschluss in einer Sandgrube, der 40 Meter mächtige Sedimente dieses Meeres zeigt. Schon mit dem ersten Blick auf diesen Aufschluss erkennt man die Veränderungen, die der Meeresspiegelanstieg in dieser Zeit bewirkte. Mit den zahlreichen besonderen Fossilien (Muscheln, Haie, Korallen, Blätter, Fische,Seeigel, Einzeller) und den Sedimenten aus diesem Aufschluss konnten die Bedingungen genau rekonstruiert werden und es konnten die geographischen Veränderungen im Alpenvorland ergründet werden.

Rohstoffpotenzial und Rohstoffabbau in Russland

Mittwoch   7. Juli 2021    18:15

Onlinevortrag

Prof. Dr. Drebenstedt

Rohstoffpotential und Rohstoffabbau in Russland/ ehemalige UdSSR

Die Bundesrepublik Deutschland ist der drittgrößte Importeur von mineralischen und energetischen Rohstoffen. Die Russische Föderation dagegen ist einer der größten Rohstofferzeuger und Exporteure.

Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über das Rohstoffpotenzial Rußlands. Dabei wird schnelle deutlich, dass zum einen nur ein Teil des riesigen Landes genauer erkundet ist und zum anderen viele Lagerstätten in entlegenen Gebieten liegen und auf ihre Erschließung noch warten. Andere, strategische Lagerstätten sind für ausländische Investoren tabu.

Der zweite Teil des Vortrages wendet sich dem Rohstoffabbau und der -verarbeitung zu. Rußland ist wie andere Länder bestrebt, Produkte mit einem hohen Grad an Veredlung und Wertschöpfung zu exportieren. Der Abbau vielen Lagerstätten, z.B. von Erdöl und Erdgas, werden von staatlichen Unternehmen kontrolliert. Es besteht eine hohe Abhängigkeit des Staatseinnahmen aus diesem und anderen Rohstoffsektoren.

Ein Blick soll auch auf die Rohstoffsituation in die Anfang der 1990er Jahre zerfallenen Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) gerichtet werden, da dieses Staatsgebiet über ca. 75 Jahre als wirtschaftliche Einheit entwickelt wurde und es bis heute viele wirtschaftliche Verflechtungen gibt, bzw. mancher Rohstoffabbau unbedeutend wurde. Wichtige Rohstoffpartner sind in diesem Zusammenhang vor allem Kasachstan, Usbekistan und Weißrußland. Die Beziehungen zur Ukraine haben sich dagegen deutlich abgekühlt.

Geologische und lithostratigraphische Betrachtung jurassischer Plattenkalke im Solnhofenarchipel

Mittwoch       5.Mai 2021        18:15

Onlinevortrag

Dr. Martin Röper

 

Während Sedimente offener Meeresbereiche des Kontinentalschelfes oft über große Distanzen korreliert werden können, bleibt eine sichere Korrelierung von Schichtenfolgen flachmarin kleinräumig gegliederter Meeresgebiete, in denen auch Inseln auftauchen können, ungleich schwieriger. Bei einer Betrachtung isolierter Beckenprofile erweist sich die Lithostratigraphie nach wie vor als probates Mittel, Plattenkalke in kartierbaren Einheiten mit definierten Grenzen zu beschreiben. Beim Versuch einer beckenübergreifenden Korrelation solcher Einheiten über mehrere Becken hinweg stößt sie aber im Bereich der Plattenkalke des Solnhofenarchipels nach wie vor an ihre Grenzen. Ziel der Korrelation von Beckenprofilen bleibt eine Aufschlüssung des Solnhofenarchipels in verschiedene Zeitebenen.