Die Wunderwelt der Steine im Stift Admont, Steiermark, Österreich

Mittwoch  03. November 2021  18:15

Mag. Wolfgang Riedl

Online Vortrag!

Zur Teilnahme bitte email an: freundeskreis-geologie@web.de senden. Sie erhalten dann rechtzeitig einen Link zugeschickt.

 

Du bist der Fels (griechisch: petra) und auf diesem werde ich meine Kirche bauen (Mt. 16,19).

Das Benediktinerkloster im Stift Admont blickt auf eine über neunhundertjährige wechselvolle Geschichte zurück die in der Architektur mit unterschiedlichen Stilrichtungen dokumentiert ist.

In der Baugeschichte kamen unterschiedliche Gesteine zum Einsatz. Der Steindolmetscher Wolfgang Riedl entführt Sie in die Baugeschichte des Stiftes und in die Erdgeschichte der Materialien. Tauchen Sie ein in eine Wunderwelt der Steine und lernen Sie dabei den typischen „Admonter“ Baustein kennen.

Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. (Der erste Brief des Petrus, Kapitel 2,4)

 

 

 

Der Schatz im Tropfsteinwald

Mittwoch  06. Oktober 2021  18:15

Online Vortrag!

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Frau Prof. Dr. Nele Meckler

Natürliche Datenlogger im Untergrund: Stalagmiten als Klimazeugen

Erkenntnisse der Klimaforschung aus einer Tropfsteinhöhle auf der Insel Borneo.

Stalagmiten wachsen weitgehend ungestört über viele zehntausende von Jahren im Untergrund. Dabei fungieren sie als passive Zeugen der Klimageschichte, indem Zusammensetzung und Eigenschaften die Klimabedingungen ausserhalb der Höhle widerspiegeln. In diesem Vortrag werde ich am Beispiel unserer Arbeit im malaysischen Borneo erklären, wie wir Temperatur und Niederschlagsänderungen aus den Tropfsteinen ablesen können, und was wir dabei bislang über das Klima der Tropen während der Eiszeitzyklen des Spätquartärs lernen konnten. 

Die Folgen eines drastischen Meeresspiegelanstiegs vor 23 Millionen Jahren im Alpenvorland

Mittwoch  01.12.2021      18:15

Online Vortrag!

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Hofmayer, Felix MSc

Paläontologe (Landesaufnahme, Geologische Bundesanstalt)

Das Alpenvorland wird geologisch der Molassezone zugeordnet und wird als Nordalpines Vorlandbecken bezeichnet. In diesem Becken lagerten sich im Paläogen und Neogen die sogenannten Molassesedimente ab. Es handelt sich dabei um Meeressedimente und Flusssedimente, die aus den Alpen, der Fränkischen Alb und der Böhmischen Masse abtransportiert wurden. Während des Oligozäns vor etwa 23 Millionen Jahren war die Westhälfte des Beckens Festland mit riesigen Flusssystemen, die nach Osten entwässern. Die Osthälfte, die bis nach Niederösterreich reicht war jedoch von einem Meer bedeckt. Dieses Meer stieg um etwa 200 Meter an, was zahlreiche Veränderungen bewirkte. Vor Allem die Lebewesen in diesem Meer wurden davon beeinflusst und passten sich den Bedingungen an. In Oberösterreich nahe bei Linz befindet sich ein Aufschluss in einer Sandgrube, der 40 Meter mächtige Sedimente dieses Meeres zeigt. Schon mit dem ersten Blick auf diesen Aufschluss erkennt man die Veränderungen, die der Meeresspiegelanstieg in dieser Zeit bewirkte. Mit den zahlreichen besonderen Fossilien (Muscheln, Haie, Korallen, Blätter, Fische,Seeigel, Einzeller) und den Sedimenten aus diesem Aufschluss konnten die Bedingungen genau rekonstruiert werden und es konnten die geographischen Veränderungen im Alpenvorland ergründet werden.

Sardinien

Mittwoch   06. April 2022   18:15

Onlinevortrag

Helge Wittmeier

Der Vortrag beleuchtet die geologische Vielfalt der Mittelmeerinsel. Ganz besonders dient dieser Vortrag der Vorbereitung unserer geplanten Exkursion auf diese Insel im Mai 2022.